
Sinnhaftigkeit
So findest du sie in deinem Leben und bei der Arbeit
Geschrieben von Wiebke Gericke | 14 März 2025
Sinnhaftigkeit hört sich vielleicht etwas schwammig an, ist aber in Wirklichkeit nichts anderes als das Bedürfnis, seinem Leben Sinn und Zweck zu geben. Aber wie macht man das, und was kann man jetzt konkret tun?
In diesem Blog erklären wir, was Sinnhaftigkeit ist, warum er so wichtig ist und wie er uns zu einem erfüllteren Leben verhelfen kann.
Wir geben dir Werkzeuge an die Hand, mit denen du über deinen eigenen Sinn nachdenken kannst, und zeigen dir, wie du deine Talente einsetzen kannst, um Sinn konkret und praktisch zu machen.
Gib deinem Leben unmittelbar einen Sinn mit einem Freiwilligenprojekt →
Was ist Sinnhaftigkeit?
Sinnhaftigkeit ist die Art und Weise, wie du deinem Leben Sinn und Richtung gibst. Es ist der eigentliche Grund, warum du tust, was du tust. Viele Menschen haben das Bedürfnis, einen klaren Zweck oder Sinn für ihr Handeln zu finden.
Zum Beispiel bei der Arbeit: Machst du sie nur, um Geld zu verdienen, oder suchst du dabei auch nach einer sinnvollen Tätigkeit?
Die Arbeit spielt eine wichtige Rolle für den Lebenssinn.
Sinnstiftende Arbeit, bei der man sich selbst weiterentwickeln oder anderen helfen kann, trägt zur Sinnfindung bei. Sie ist sogar so wichtig, dass 50 % der Erwerbstätigen weiterarbeiten würden, auch wenn es finanziell nicht mehr nötig wäre.
Manche entscheiden sich bewusst für einen nachhaltigen Job, weil er ihnen mehr Sinn gibt. Andere finden den Sinn in der Familie, in der ehrenamtlichen Arbeit oder in persönlichen Projekten. Sinn ist also nicht für jeden das Gleiche. Es geht darum, was dich motiviert und warum du bestimmte Entscheidungen in deinem Leben triffst.

OHNE Sinn versus MIT Sinn
Sinnhaftigkeit ist wichtig, denn sie hilft dir, deinem Leben eine Richtung zu geben. Sie sorgt dafür, dass du nicht nur auf Autopilot lebst, sondern bewusst Entscheidungen triffst, die für dich wertvoll sind. Aber was ist kein Sinn, und was ist einer?
Ohne Sinn? Das ist, wenn du das Gefühl hast, dass du jeden Tag umsonst aufstehst. Kein Ziel, keine Motivation, einfach weitermachen, weil man es muss. Das Leben ist ein bisschen langweilig. Wenn die Dinge, die man tut, einem keinen Sinn geben, kann das zu psychologischen Symptomen führen. Denke nur an Burnout, Depressionen oder ein negatives Selbstbild. Deshalb ist es so wichtig, darauf zu achten.
Hast du einen Lebenssinn? Das ist der Fall, wenn du jeden Morgen aufstehst und denkst: „Heute tue ich etwas, das wichtig ist.“ Du hast ein Ziel, und alles, was du tust, fühlt sich einfach ... bedeutungsvoller an. Es gibt dir eine Richtung, Frieden und das Gefühl, dass du nicht in der Illusion des Tages gefangen bist. Natürlich klingt das wie ein Traum. Aber wie bekommt man das hin? Keine Sorge. Wir werden dir dabei helfen.
10 Beispielfragen zur Sinnfindung
Oft ist man so beschäftigt, dass man sich keine Zeit zum Nachdenken nimmt. Um es dir etwas leichter zu machen, findest du hier 10 Fragen, um über deinen Sinn nachzudenken. Nimm dir also eine Tasse Tee und nimm dir einen Moment Zeit, um über diese Fragen nachzudenken:
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Was gibt meinem Leben im Moment wirklich einen Sinn?
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Tue ich die Dinge, die ich tue, weil ich es will, oder weil es von mir erwartet wird?
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Was gibt mir Energie und Zufriedenheit?
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Was macht meine Arbeit für mich sinnvoll?
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Wer sind meine wahren Freunde?
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Wie kann ich meine Talente besser einsetzen, um anderen zu helfen?
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Wie möchte ich meine Zeit verbringen?
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Wofür bin ich dankbar?
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Was möchte ich in meinem Leben noch lernen?
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Was kann ich heute tun, um meinem Leben mehr Sinn zu geben?

6 Tipps zur Sinnfindung
Wir setzen uns oft Ziele, aber diese Ziele können schnell zu neuen Stolpersteinen werden. Die Suche nach dem Sinn erscheint oft groß und schwierig, dabei ist sie näher als man denkt. Mit diesen 6 Tipps kannst du den Sinn finden.
Tipp 1: Schau dir an, was dir wirklich wichtig ist
Was macht dich glücklich? Was gibt dir Energie? Nimm dir etwas Zeit, um darüber nachzudenken. Schau dir die obige Liste an, um dir gute Fragen zum Sinn zu stellen.
Tipp 2: Fang klein an
Du brauchst nicht auf den „perfekten Moment“ zu warten. Fang klein an. Hilf einem Freund, nimm ein Hobby auf oder setze deine Fähigkeiten in einem kleinen Freiwilligenprojekt ein. Jeder noch so kleine Schritt wird dich weiterbringen.
Tipp 3: Fehler zu machen ist Teil des Prozesses
Die Sinnfindung ist ein Prozess, kein Endpunkt. Es ist in Ordnung, wenn du nicht immer genau weißt, was du tust. Fehler zu machen ist Teil des Prozesses. Nehmen wir an, du entdeckst ein neues Hobby, das dir gar nicht liegt. Statt dich zu verurteilen, versuche, daraus zu lernen.
Tipp 4: Alles kann, nichts muss
Zwinge dich nicht, Dinge sofort zu tun. Sinnhaftigkeit entsteht oft in den Momenten, in denen man den Druck loslässt. Wenn du in den Flow kommst, wirst du ganz natürlich spüren, was für dich richtig ist.
Tipp 5: Schreib alles auf
Oft vergisst man, was man an einem Tag getan hat, während der Sinn in den kleinen Dingen liegt. Schreibe daher jeden Tag (oder jede Woche) auf, was für dich von Bedeutung war. Das kann zum Beispiel ein gutes Gespräch sein, ein Tag der Selbstfürsorge, jemandem zu helfen oder einfach eine Pause nach einem anstrengenden Tag. So wirst du dir der Momente bewusst, die für dich wichtig sind.
Tipp 6: Finde einen Sinn in deiner Arbeit
Kennst du das Gefühl, wenn du nach einem Arbeitstag nach Hause kommst und denkst: „Was habe ich heute eigentlich gemacht?“
Manchmal fühlt sich die Arbeit wie eine endlose Liste von Aufgaben ohne wirklichen Sinn an, oder wie die gefürchtete „ Schufterei“.
Engagiere dich für soziale Zwecke oder arbeite mit deinem Team an Wohltätigkeitsprojekten →

Sinnhaftigkeit liegt in den kleinen Dingen
Sinnhaftigkeit ist kein magischer Moment, der einen plötzlich überwältigt. Leider. Sie liegt nicht in den großen, überwältigenden Erfolgen, sondern in den kleinen Momenten. Das eine Lächeln eines Kollegen, endlich ausruhen nach einem anstrengenden Tag oder der Großmutter beim Einkaufen helfen.
Sinnhaftigkeit ist nicht immer eine Kleinigkeit. Schau dich um. Was macht dich glücklich? Was gibt dir Energie? Wer macht dich glücklich? Fang dort an. Der Rest wird sich von selbst ergeben. Denn Gutes tun, tut auch dir gut.
Und tu das nicht sofort. Gib deinem Leben einen Sinn mit einem Freiwilligenprojekt. Wer weiß, vielleicht inspiriert es dich dazu, kleine und große Veränderungen vorzunehmen, die deinem Leben mehr Sinn verleihen.

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