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PfefferminzGreen e. V.

Gemeinsam für eine bessere Zukunft – nachhaltig, sozial, engagiert.

N’NINKIE fördert einen transformativen sozialen Wandel in Subsahara-Afrika mit einem besonderen Fokus auf Sierra Leone und Äthiopien. Wir wollen die Stimmen afrikanischer Changemaker sichtbar machen und nachhaltige Entwicklung erforschen.

BildungKind und FamilieEntwicklungszusammenarbeit
Ort
Frankfurt/Main

Über uns

Über PfefferminzGreen e. V.

Die Organisation setzt sich für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit ein. N’NINKIE realisiert konkrete community-geleitete Projekte — etwa das Rothumba Project — welche als Pilotmodelle fungieren: Mit überschaubarem Startkapital sollen Gemeinden wirtschaftliche Resilienz, soziale und Bildungsentwicklung, Infrastruktur und Zugang zu Grundbedürfnissen erreichen.

Was ist das Problem?

  1. Die marginalisierte Rolle lokaler (indigener) Wissenssysteme in Entwicklungsprozessen: Viele Entwicklungs- und Forschungsansätze in Afrika sind historisch stark von externen (oft westlichen) Perspektiven geprägt, die lokalen Erfahrungen, kulturelle Kontexte und indigene Lösungswege nicht ausreichend berücksichtigen. Dies führt zu Programmen, die schlecht zur Realität vor Ort passen. N’NINKIE will indigene Wissensformen stärken und sichtbar machen, sodass echte, lokal verankerte Lösungen gestaltet werden.
  2. Mangelnde Förderung lokaler Forscher:innen und Fachkräfte: Junge afrikanische Forscherinnen und Praktikerinnen bekommen häufig nicht die Ressourcen, Ausbildung oder Plattformen, um eigenständig Forschung zu betreiben oder Einfluss auf Entwicklungs- und Sozialpolitik zu nehmen. N’NINKIE setzt sich dafür ein, diese nächste Generation von Forschenden und Führungskräften zu empowern, indem sie Fähigkeiten, Zugang und Sichtbarkeit erhalten.
  3. Lücken zwischen lokalen Gemeinschaften, Forschung und Politik: Häufig besteht eine Barriere zwischen dem Wissen und den Bedürfnissen lokaler Gemeinschaften einerseits und akademischer Forschung bzw. politischen Entscheidungsprozessen andererseits. N’NINKIE möchte diese Lücke über Netzwerke, Advocacy und Engagement schließen und so Wissenstransfer und Einflussnahme von Communities auf politische sowie soziale Veränderungsprozesse stärken.

Wem wir helfen

  1. Afrikanische Changemaker und lokale Führungspersönlichkeiten, die den Wandel in ihren Gemeinschaften vorantreiben.
  2. Junge Wissenschaftler:innen und Forschende, die ihre Arbeit in indigenem Wissen und lokalen Realitäten verankern möchten.
  3. Gemeinschaften und Basisorganisationen, die sich für nachhaltige Lebensgrundlagen einsetzen.
  4. Politische Entscheidungsträger:innen und Institutionen, die an inklusiven, gemeinschaftsgetragenen Entwicklungsansätzen interessiert sind.

Wie wir helfen

N’NINKIE unterstützt gemeinschaftsgetragene Entwicklung, indem es afrikanische Changemaker sichtbar macht. Durch inklusiven Dialog rückt die Organisation lokale Führungspersönlichkeiten und Basisinitiativen in den Mittelpunkt.

Neuigkeiten über

Die Zusammenarbeit mit der Amazonian Initiative Movement (AIM) und dem Port Loko University College (PLUC) zur Durchführung von Community-Led-Projekten wie dem Rothumba Project zeigt, wie lokale Akteur:innen Entwicklungsprozesse selbst gestalten.

Unsere Aktivitäten

N’NINKIE dient als Brücke zwischen Theorie und Praxis.

  1. Wir verbinden gemeinden-geleitete Entwicklungsprojekte mit akademischer Forschung, die in indigenem Wissen und lokalen Realitäten verwurzelt sind.
  2. N’NINKIE betreibt ein Research Lab an einer Universität und ein zentrales Office (in Zusammenarbeit mit einer lokalen NGO), um praktische Gemeindearbeit mit wissenschaftlicher Analyse zu verknüpfen. Unser Ansatz basiert auf drei zentralen Säulen:
  3. Förderung indigenen Wissens — wir unterstützen Forschung und Lösungen, die auf lokalen Traditionen, Wissenssystemen und kulturellem Kontext aufbauen, statt auf importierte westliche Rahmen.
  4. Stärkung der nächsten Forschergeneration — junge Wissenschaftler:innen aus Globalem Süden und Norden erhalten Werkzeuge und Plattformen, um sinnvolle, kulturell inklusive Forschung zu betreiben.
  5. Netzwerkaufbau, Advocacy und Engagement — Verbindung, Wissensaustausch und Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaften, Forschenden und politischen Entscheidungsträger:innen, um evidenzbasierte und lokal relevante Politik mitzugestalten.

Unsere Wirkung

N’NINKIE hat gezeigt, dass lokal verankerte, gemeinschaftsgeführte Entwicklungsarbeit in Sierra Leone und darüber hinaus real stattfindet, indem sie afrikanische Forschung, Wissensproduktion und Projekte stärkt, die von lokalen Akteur:innen initiiert und getragen werden.

  • Aufbau und Förderung eines afrikanischen Forschungsraums: Schaffung des N’NINKIE Research Labs und Zusammenarbeit mit dem Port Loko University College (PLUC), um jungen afrikanischen Forscher:innen Werkzeuge und Plattformen für lokal geprägte Forschung zu geben.
  • Stärkung von Gemeinschaftsprojekten in Sierra Leone: Unterstützung von Community-Led-Projekten (z. B. Agrar-, Dorf- und Spar-Kredit-Initiativen), die als Modell für nachhaltige Entwicklung ohne Abhängigkeit von externer Hilfe dienen.
  • Förderung von Austausch und Sichtbarkeit: Aufbau von Netzwerken und internationalen Kooperationen (z. B. akademische Mobilitätsprogramme) zur Anerkennung lokaler Wissenssysteme und zur Integration afrikanischer Perspektiven in Entwicklungs- und Hochschuldiskurse.
  • Das Rothumba-Projekt ist phasenweise angelegt: die Anfangsphase (2022-2024) konzentriert sich auf Bildung und Einkommen; die nächste Phase (2023-2026) erweitert das Engagement auf traditionelle Fischerei, Solarinstallationen und Infrastruktur; die langfristige Phase (2025-2032) zielt auf medizinische Versorgung, Wohnraum und Hospitality-Infrastruktur.